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Schweizerdeutsch-Übersetzung: Aus Prinzip anders

Wilhelm Tell wurde von einem Deutschen erfunden und von einem Italiener vertont. Vielleicht symbolisiert er gerade deshalb die Schweizer Befindlichkeit so treffend: Eigentlich hat man sehr viel mit seinen Nachbarn gemein, gibt sich aber betont eigenständig. Wenn Sie mit Ihren Inhalten die Herzen der Eidgenossen gewinnen wollen, brauchen Sie dafür eine Schweizerdeutsch-Übersetzung.

Wenn wir über Schweizerdeutsch sprechen wollen, müssen wir zuerst definieren, was wir damit meinen. Der Begriff fasst eigentlich die verschiedenen Dialekte in der Schweiz zusammen. Schweizerinnen und Schweizer haben ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Dialekt. Er verstärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und dient als Abgrenzung gegenüber dem manchmal übermächtig wirkenden Deutschland.

Dialekt für den Zusammenhalt

Wenn wir aber von einer Schweizerdeutsch-Übersetzung sprechen, meinen wir das geschriebene Wort, also das Schweizer Hochdeutsch. Dabei handelt es sich um eine Varietät der deutschen Standardsprache. Die Unterschiede – oder Helvetismen – liegen vor allem im Wortschatz, betreffen aber auch Grammatik und Orthografie.

Die Abweichungen sind nicht riesig, aber Schweizerinnen und Schweizer haben ein sehr feines Gespür dafür. Und wenn Sie ein Deutschschweizer Publikum ansprechen wollen, müssen Sie diese Unterschiede kennen.

Kleine, aber feine Unterschiede

Der Schweizer Wortschatz ist stark von den anderen Landesprachen Französisch und Italienisch beeinflusst. So fahren wir Velo, gehen auf dem Trottoir und warten am Perron auf den Zug, für den wir ein Billett kaufen. Ausserdem essen wir Peperoni, Zucchetti, Poulet und Rüebli. Falls Sie jetzt nachschauen müssen, was das ist, klicken Sie am besten auf diese Liste von Helvetismen. Eine etwas detailliertere Betrachtung zu Helvetismen lesen Sie in unserem Blogbeitrag «Eine Sprache für sich: Schweizerdeutsch und Helvetismen».

Selbstverständlich verwenden Herr und Frau Schweizer niemals das ß. Dieses existiert auf einer Schweizer Tastatur nicht einmal. Das Schweizer Hochdeutsch hat einen Hang zum Dativ und Fugen-S, und auch Artikel und Pluralbildungen folgen nicht immer dem standardsprachlichen Vorbild. Unsere deutschen Nachbarn belächeln das manchmal als putzig, was den Eidgenossen zwischen Minderwertigkeitskomplex und Tell’schem Trotz schwanken lässt.

Schweizerdeutsch-Übersetzung für Fortgeschrittene

Doch was bedeutet das alles für ein Unternehmen, das potenzielle Kundinnen und Kunden in der Schweiz ansprechen will? Zuallererst einmal: Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Wenn Sie in der Schweiz Erfolg haben wollen, müssen Sie Ihre deutschsprachigen Inhalte den lokalen Begebenheiten anpassen.

Diese Erfahrung hat vor einigen Jahren die Schweizer Revue gemacht, deren Inhalte einfach nicht richtig ankamen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem «Best Case Schweizer Revue». Schweizerinnen und Schweizer wollen für voll genommen werden. Wenn Sie das schaffen, haben Sie bereits gewonnen.

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